25 Kinderspiele mit Teddy zur Sprachförderung

Kinderspiele zur Sprachförderung können mit Dingen gestaltet werden, die ihr schon zu Hause habt.

Kinderspiele mit Teddy

Sprachlernspiele für Kinder könnt ihr aus Dingen, die ihr schon zu Hause habt, ganz leicht selbst machen.

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Wir haben auch jede Menge lustiger Ideen, wie Sie mit Ihrem Kleinkind mit einem einfachenSpielzeug wie einem Ballon spielen können.Lesen Sie weiter, um herauszufinden, wie Sie mit einem Teddybär spielen unddabei spielerisch den Wortschatz erweitern können!

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1. Hauptwörter

Sprecht das Wort „Teddybär“ eurem Kind beim Spielen vor. Steigert die Aktivität, indem ihr den Teddy zu anderen Gegenständen legt und schaut, ob euer Kind den Teddybär finden kann, wenn ihr danach fragt. Fragt zum Beispiel: „Wo ist Teddy?“

2. Verben

Spielen Sie mit dem Teddybär und zeigen Sie dabei Verben und Handlungen vor. Nutzen Sie dazu Sätze mit ein, zwei oder drei Wörtern. Zum Beispiel: (1) Teddy läuft, (2) Teddy schläft und (3) Teddy springt in eine Pfütze. Steigern Sie das Ganze, indem Sie einen Satz mit einem Verb sagen und schauen, ob Ihr Kind den Teddy dazu bringen kann, die Handlung nachzuspielen.

3. Körperteile

Zeigen Sie auf dem Teddybär auf grundlegende Körperteile wie Augen, Nase, Bein und Arm und sprechen Sie die Wörter dazu deutlich vor. Steigern Sie die Aktivität, indem Sie Spiele spielen wie „Simon sagt . . . berühr Teddys Nase.“

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4. Adjektive

Nutzen Sie beim Spielen und Interagieren mit dem Teddybär Adjektive (Wiewörter), die ihn beschreiben, zum Beispiel: weich, pelzig, flauschig, haarig oder glänzend. Steigern Sie die Aktivität, indem Sie Ihrem Kind helfen, andere Gegenstände in der Umgebung den Adjektiven zuzuordnen, die Sie für den Teddybär verwendet haben.

5. Gefühle

Mit einem Teddybär könnt ihr Gefühle und die passenden Worte dafür üben, zum Beispiel traurig, fröhlich, aufgeregt oder ängstlich. Spielt abwechselnd: Einer zeigt mit dem Teddy ein Gefühl und der andere versucht zu erraten, welches es ist.

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6. Begriffe

Zeigen Sie beim Spielen mit dem Teddybär Begriffe wie groß/klein, lang/kurz, heiß/kalt, hart/weich und so weiter. Um das Spiel zu erweitern, können Sie verschiedene Teddys und Spielsachen sammeln und diese mithilfe dieser Begriffe miteinander vergleichen.

7. Kleidung

Unterstützen Sie das Verstehen und Verwenden von Wörtern für Kleidung, indem Sie den Teddybär an- und ausziehen. Wenn der Teddybär keine eigene Kleidung hat, können die eigenen Kleider Ihres Kindes genauso erfolgreich und oft super lustig sein. Zum Beispiel: Ziehen Sie dem Bären eine Mütze und Socken an und benennen Sie dabei die Gegenstände. Gehen Sie einen Schritt weiter: Legen Sie eine Auswahl an Kleidung aus und schauen Sie, ob Ihr Kind einer einfachen, kurzen Anweisung folgen kann, um den Bären anzuziehen.

8. Besitz (Wem gehört es?)

Machen Sie vor, wie man besitzanzeigende Wörter in einfachen Sätzen benutzt, um zu zeigen, wem ein Gegenstand gehört. Zum Beispiel: Teddys Tasse, Papas Hut, Teddys Auto oder Mamas Kuchen. Spielen Sie Spiele wie Teeparty oder lassen Sie Teddy bei der Snackzeit mitmachen, um vorzuleben, wem die Sachen gehören.

9. Pronomen

Zeigen Sie, wie „sie“ und „er“ anstelle von „Teddy“ in einem Satz ersetzt werden können. Lassen Sie den Teddybär eine Handlung ausführen und modellieren Sie dann Sätze wie „er läuft“ oder „sie schläft“.

10. Wann, wo, wie – unsere Sätze werden lebendig!

Beim Spielen mit Ihrem Kind können Sie ganz einfach „Wo-Wörter“ vormachen. Legen Sie dazu den Teddybären (oder ein anderes Spielzeug) an verschiedene Stellen im Zimmer oder zu Gegenständen und sagen Sie dann bewusst dazu, wo er ist, zum Beispiel: „Teddy ist unter dem Stuhl“, „Teddy ist in der Badewanne“, „Teddy ist neben der Kiste“.

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11. Wo?

Machen Sie beim Spielen vor, wie man Wo-Fragen stellt und beantwortet, zum Beispiel: Wo schläft Teddy? Wo versteckt sich Teddy?

12. Was?

Machen Sie beim Spielen vor, wie man „Was“-Fragen stellt und beantwortet, zum Beispiel: „Was macht Teddy?“, „Was isst Teddy?“ oder „Was hat Teddy an?“.

13. Warum?

Machen Sie beim Spielen vor, wie man „Warum“-Fragen stellt und beantwortet, zum Beispiel: „Warum rennt der Teddybär?“, „Warum trägt er Gummistiefel?“ oder „Warum klebt er ein Pflaster auf?“

14. Anweisungen mit 1, 2 oder 3 Schritten befolgen

Übt im Spiel einfache Anweisungen mit einem, zwei oder drei Schritten. Nutzt dabei den Teddybär als Helfer. Es ist hilfreich, wenn ihr die Handlungen selbst vormacht, damit euer Kind besser lernen kann. Zum Beispiel: Schritt 1: „Teddy kämmt Haare“ Schritt 2: „Teddy kämmt Haare und setzt Hut auf“ Schritt 3: „Teddy kämmt Haare, setzt Hut auf und trinkt Tee.“

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15. Lesen fördern

Nutzt beim Bücherlesen einen Teddybär, um die Rollen zu spielen und die Geschichte nachzuspielen.

16. Fördern Sie das Spiel mit Miniaturwelten.

Nehmt einen Teddybären und spielt mit ihm Situationen aus dem Alltag nach, die ihr gut kennt. Zum Beispiel: Tee kochen, in den Urlaub fahren oder den Teddybären bettfertig machen. Verwendet dafür Spielsachen, die echten Gegenständen nachempfunden sind.

17. Fantasiespiel

Nehmt einen Teddy und lasst eurer Fantasie freien Lauf, um neue Ideen zu entwickeln. Nutzt Alltagsgegenstände auf unkonventionelle Weise – zum Beispiel spielt ihr, dass der Teddy auf einer Plastikflasche zum Mond fliegt und einen Kochtopf als Helm trägt.

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18. Abwechseln

Nehmt einen Teddybären mit in einfache Abwechselspiele, bei denen der Teddy auch mal dran ist, zum Beispiel beim Würfeln oder Ballwerfen. Dabei kann Ihr Kind üben, zu warten, bis es dran ist, und Sprache rund ums Abwechseln zu verwenden, wie „Du bist dran“ oder „Teddy ist dran“.

19. Sprache im Miteinander

Machen Sie soziale Sprache und Begrüßungen vor, wie zum Beispiel „Hallo“, „Danke“, „Darf ich mitspielen?“ oder „Wie heißt du?“. Ihr Kind kann den Teddybär für Rollenspiele nutzen, um soziale Sprache zu üben.

20. Auswahl

Ihr könnt zum Beispiel mit Teddy als Spielpartner üben, Auswahlmöglichkeiten zu geben und Entscheidungen zu treffen. Zum Beispiel: „Möchte Teddy den blauen oder den roten Teller haben?“ oder „Teddy, möchtest du eine Banane oder einen Apfel?“

21. Neue Wörter

Wenn Sie Ihrem Kind neue Wörter beibringen – zum Beispiel aus einem Schulthema oder einem Buch, das Sie gerade gemeinsam ansehen – können Sie den geliebten Teddybär als vertrauten Begleiter in die neue Sprachwelt mitnehmen. Stellen Sie sich vor, Sie lernen gerade neue Wörter zum Thema Zoo. Teddy kann so tun, als würde er in den Zoo gehen. Dort trifft er vielleicht einen Löwen. Teddy findet Löwen ganz schön unheimlich! Aber er ist mutig und füttert dem Löwen etwas Fleisch.

22. Lautausprache

Machen Sie schwierige Konsonanten- und Vokallaute vor und nutzen Sie dabei einen Teddybären als Spielgefährten. Das nimmt der Übung den Druck und macht sie ungezwungener und lustiger. Zum Beispiel könnte der Teddy über den Boden laufen und bei jedem Schritt ein „t“-Geräusch machen. Oder der Teddy schlägt auf eine Trommel und macht dabei jedes Mal ein „b“-Geräusch.

23. Mehrsilbige Wörter

Macht vor, wie man schwierige mehrsilbige Wörter zerlegt, indem ihr sie in Silben aufteilt. Ihr könnt die Silben betonen, indem ihr den Teddybär passend zur Silbe klatschen oder springen lasst. Das gibt eurem Kind eine visuellere und greifbarere Möglichkeit, die Laute aufzuteilen, zum Beispiel bei „e-le-phant“ oder „mi-cro-wave“.

24. Stimmlage

Beim Singen können Sie Ihrem Kind ganz einfach zeigen, wie man mit der Stimmhöhe spielen kann. Summen oder singen Sie hoch und tief. Nutzen Sie dabei einen Teddybären als visuelle Unterstützung: Heben Sie ihn passend zur Stimmhöhe hoch und tief.

25. Erzählungen gestalten

Erfindet zusammen mit eurem Kind neue Geschichten mit Teddy. Ihr könnt euch überlegen: Wen wird Teddy treffen? Wohin geht er? Wann? Wie kommt Teddy dorthin? Nutzt Teddy, um neue und spannende Figuren zu entwickeln.

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